Kommen wir nun zum Beispiel für den ersten Typus, jener Programme, die auf dem PC installiert werden: Citavi. In das Produkt ist viel Erfahrung eingeflossen, da schon das Vorgängermodell, Literat, sehr beliebt und verbreitet war.
Citavi unterteilt die Sammlungen in so genannte Projekte. In der kostenlosen Version darf jedes Projekt bis zu hundert Titelangaben enthalten. Man kann so problemlos Referate und andere Vorhaben in je ein Projekt stecken und verwalten. Es sind schon Bachelor-Arbeiten mit dem kostenlosen Citavi entstanden, man macht dann eben für jedes Kapitel ein Projekt! Literaturangaben lassen sich übrigens problemlos von einem Projekt zum anderen verschieben.
Citavi ist auch als so genannte „Campuslizenz“ sehr verbreitet, beispielsweise an der Universität Tübingen. Dann kann man problemlos über hundert Einträge pro Projekt speichern! – Jedoch sollte man bedenken: Wenn man die Hochschule verlässt und an eine andere Stelle ohne Lizenz wechselt, muss man entweder seine Literaturangaben verteilen, dass es wieder für die kostenlose Variante „passt“ oder die kostenpflichtige Version bezahlen.