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Die hier nur kurz geschilderten Entwicklungen der immensen Aus­dehnung sowie Ausdifferenzierung des verfügbaren Informations­bestandes hatten und haben weitreichende Folgen. Einerseits ist damit das Web als Wissensrepositorium unverzichtbar geworden. Auf der anderen Seite fällt es heute aber auch viel, viel schwerer, dieses Repositorium zu erschließen und die darin entdeckten Infor­mationen in sinnvoller Weise zu speichern und zu verwalten. Inter­netrecherche, daran kann kein Zweifel bestehen, ist zu einem komplexen Spezialgebiet geworden. Lassen Sie mich wenigstens beispielhaft einige der wichtigsten Ursachen dafür benennen.

Da ist zum einen die Tatsache, dass allgemeine Suchmaschinen, auch Google, mit dieser gigantischen Informationsfülle und ihrer ständig wachsenden Heterogenität zunehmend überfordert waren. Als Folge davon sind Spezialsuchmaschinen, sei es für einzelne Be­reiche, wie Wissenschaft oder Literatur, sei es für einzelne Medientypen — Blogs, Videos, News etc. — wie Pilze aus dem Boden ge­schossen; ihre Anzahl wird mittlerweile auf mehrere Hundert-tausend geschätzt. Das hat weitreichende Implikationen für Ihre Arbeit, denn Sie müssen, wenn Sie wirklich die zentralen, für Ihre Interessensgebiete relevanten Quellen finden wollen, sich weit­gehend von Google & Co., also den allgemeinen Suchmaschinen, verabschieden und die einschlägigen Spezialisten nutzen. Wer aber kennt die schon?

Hundertausende
Spezialsuchmaschinen

Die weiter oben angeführten technologischen Veränderungen ha­ben auch dazu geführt, dass neuere Suchmaschinen — und das gilt sowohl für allgemeine wie Spezialsuchmaschinen — Ihnen ausge­feilte Funktionalitäten bieten, die die Zielgenauigkeit Ihrer Anfra­gen maßgeblich verbessern und Ihre Recherchearbeit auf diese Weise viel effektiver machen.

Abbildung 3: Recherche mit Yauba

mit neuartigen
Funktionalitäten

Wenn Sie beispielsweise bei Yauba eine Anfrage nach „Java“ star­ten, werden Sie erst einmal gefragt, was Sie meinen: die Insel, die Programmiersprache, den Kaffee, etc. Erst wenn Sie die Bedeu­tung ausgewählt haben, um die es Ihnen geht, startet die Suche! Aber wer weiß das schon und kennt die Suchinstrumente, die der­artige Optionen offerieren?

Hinzu kommen dramatische Verbesserungen bei den Technologien zur automatischen Übersetzung, die es Ihnen ermöglichen, in Sprachen zu suchen, die Sie weder kennen noch lesen können — wie beispielsweise Arabisch, Chinesisch oder Russisch — und sich die Ergebnisse in Ihrer eigenen Muttersprache anzeigen zu lassen. Damit beginnt der Traum eines globalen, nicht durch Sprachbar­rieren behinderten Wissens- und Informationsaustausches wahr zu werden. Ein kleines Beispiel mag zeigen, was hier heute möglich ist.

Abbildung 4: Recherche mit Google Translated Search

Automatische
Übersetzung

Nehmen wir an, Sie suchten, so, wie im Screenshot abgebildet, bei Google mit den Suchtermini eu enlargement serbia Quellen zur EU-Erweiterung um Serbien. Wenn Sie dann aus den auf der linken Seite des Fensters einblendbaren Optionen „Translated Search“ (ganz unten; im Screenshot nicht zu sehen) wählen, berücksichtigt Google automatisch! auch Quellen in serbischer Sprache und über­setzt diese auch gleich in die Sprache, mit der Sie Ihre Suchan­frage durchgeführt haben — in diesem Fall also Englisch. Mal ehr­lich: Kannten Sie diese Option und wussten Sie, wie sie eingeblen­det und genutzt wird?

Damit haben wir auch eine Erklärung dafür gefunden, warum die meisten Nutzer mit den Resultaten Ihrer Recherche außerordent­lich unzufrieden sind: Sie ertrinken in der Informationsflut, weil sie die neuen und neuartigen, hier beispielhaft vorgestellten Instru­mente, die helfen, damit zurechtzukommen, einfach nicht kennen. Auf diese Weise — damit kommen wir wieder zur eingangs ange­sprochenen Frage der Arbeitseffizienz — wird unnötig! enorm viel Zeit auf Internetrecherche verwendet, ohne dass dieser Aufwand auch nur in Ansätzen durch den Ertrag gerechtfertigt wäre.

Keine Kenntnis der
neuen Möglichkeiten

Nun, liebe Leserinnen und Leser, wissen Sie auch, warum wir die­sen umfangreichen Kurs in langer und intensiver Arbeit für Sie ent­wickelt haben. Weil Sie die professionellen Kenntnisse in Internet­recherche und Wissensmanagement benötigen, um im Studium, aber auch anschließend in Ihrer beruflichen Praxis bestehen zu können, aber angesichts der Komplexität und der dynamischen Entwicklung auf diesen Feldern aus zeitlichen Gründen einfach nicht in der Lage sind, sich neben der Beschäftigung mit Ihrem Fach auch noch dazu selbständig kundig zu machen und auf dem Laufenden zu halten. 

Deswegen Entwicklung
dieses Kurses,

Weil diese Fähigkeiten schon heute in den beruflichen Umfeldern, in denen mit Wissen und Informationen gearbeitet wird, so wichtig sind und in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen werden, richtet sich dieser Kurs natürlich nicht ausschließlich an Studieren­de, sondern — um den oben eingeführten Begriff noch einmal zu verwenden — an alle „Knowledge Worker“: An den Arzt, der in ein­er ländlichen Gegend seine Praxis hat, aber dennoch seine Patien­ten immer nach dem neuesten Stand der medizinischen Forschung beraten und behandeln will. An die Journalistin, die an einem Be­richt zu Ereignissen in einem Krisengebiet sitzt und angesichts staatlicher Zensurmaßnahmen auch, wie beispielsweise nach den letzten Wahlen im Iran, auf die Berichterstattung der Bürgerinnen und Bürger über Medien wie Twitter oder Facebook angewiesen ist. An den Geschäftsführer einer Firma, der sich über die Marktlage und die Konkurrenz informieren will; und, und, und.

von dem alle
„Knowledge Worker“
profitieren können

Natürlich kostet auch dieser Kurs Zeit, keine Frage. Aber wenn Sie die für Ihre Arbeitssituation und Bedürfnisse wichtigsten Module durchgearbeitet haben, werden sich nicht nur Ihre Rechercheer­gebnisse durchgreifend verbessern, Sie werden vielmehr auch viel, viel Zeit sparen, weil Sie um ein Vielfaches gezielter vorgehen können. Zeit, die Ihnen dann für die anderen Arbeitsschritte, wie etwa die konzeptionelle Arbeit, zur Verfügung steht.

Spart Zeit und
verbessert Effizienz